Mit Eltern im Dialog

Welt des Kindes
Fachzeitschrift für Kindertageseinrichtungen
Ausgabe 06/2013

Erschienen: November 2013
ISSN: 0373-5885
Diese Ausgabe ist leider vergriffen.


Liebe Leserin, lieber Leser,

»Ich will, dass mein Kind gut vorbereitet ist für die Schule!«, »Was, mein Kind hat

heute nur gespielt? Es ist doch in der Kita, um zu lernen!«: Kommen Ihnen solche

Sätze bekannt vor? Seit dem PISA-Schock wird an Kindertageseinrichtungen eine

Fülle von Erwartungen herangetragen. Immer früher sollen Kinder möglichst viel

lernen, um optimal für die Schule und die spätere Berufslaufb ahn vorbereitet zu

sein. Kein Wunder, dass viele Eltern verunsichert sind. Sie fragen gezielt nach Förderprogrammen

und Kursangeboten in der Kita, weil sie meinen, damit das Beste

für die Bildungsbiografi e ihrer Kinder zu erreichen. Als pädagogische Fachkräft e

sehen Sie sich dem wachsenden Druck ausgesetzt, Kinder nach schulischem Vorbild

im Stundentakt zu bilden und »messbare« Lernerfolge vorzuweisen.

Wie gelingt es, den Eltern zu zeigen, dass Bildung in der frühen Kindheit

Selbstbildung bedeutet, die als eigentätiger Prozess von den Interessen der Kinder

ausgeht, und dass isolierte Lernprogramme wenig geeignet sind, um Schlüsselkompetenzen

wie Problemlösefähigkeit, Kreativität oder Teamfähigkeit zu erlangen?

Welche Möglichkeiten gibt es, die Bildungsprozesse der Kinder in Alltags- und

Spielsitua tionen transparent und für Eltern nachvollziehbar zu machen? Wie gelingt

eine tragfähige Erziehungs- und Bildungspartnerschaft zum Wohl der Kinder? Wie

können wir Eltern für die Begeisterung ihrer Kinder begeistern? Vielfältige und

eindrückliche Antworten darauf fi nden Sie auf den folgenden Seiten.

Eine anregende Lektüre wünscht Ihnen

Ihre

Irene Weber, Chefredakteurin

Inhalt

Editorial

Liebe Leserin, lieber Leser,

»Ich will, dass mein Kind gut vorbereitet ist für die Schule!«, »Was, mein Kind hat heute nur gespielt? Es ist doch in der Kita, um zu lernen!«: Kommen Ihnen solche Sätze bekannt vor? Seit dem PISA-Schock wird an Kindertageseinrichtungen eine Fülle von Erwartungen herangetragen. Immer früher sollen Kinder möglichst viel lernen, um optimal für die Schule und die spätere Berufslaufb ahn vorbereitet zu sein. Kein Wunder, dass viele Eltern verunsichert sind. Sie fragen gezielt nach Förderprogrammen und Kursangeboten in der Kita, weil sie meinen, damit das Beste für die Bildungsbiografi e ihrer Kinder zu erreichen. Als pädagogische Fachkräft e sehen Sie sich dem wachsenden Druck ausgesetzt, Kinder nach schulischem Vorbild im Stundentakt zu bilden und »messbare« Lernerfolge vorzuweisen.Wie gelingt es, den Eltern zu zeigen, dass Bildung in der frühen Kindheit Selbstbildung bedeutet, die als eigentätiger Prozess von den Interessen der Kinder ausgeht, und dass isolierte Lernprogramme wenig geeignet sind, um Schlüsselkompetenzen wie Problemlösefähigkeit, Kreativität oder Teamfähigkeit zu erlangen?

Welche Möglichkeiten gibt es, die Bildungsprozesse der Kinder in Alltags- und Spielsitua tionen transparent und für Eltern nachvollziehbar zu machen? Wie gelingt eine tragfähige Erziehungs- und Bildungspartnerschaft zum Wohl der Kinder? Wie können wir Eltern für die Begeisterung ihrer Kinder begeistern? Vielfältige und eindrückliche Antworten darauf fi nden Sie auf den folgenden Seiten.

Eine anregende Lektüre wünscht Ihnen

Ihre

Irene Weber, Chefredakteurin

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