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Die Kita als religionspädagogisches Handlungsfeld

Praktische Theologie
Zeitschrift für Praxis in Kirche, Gesellschaft und Kultur.
Heft 02/2015
50. Jahrgang

Erschienen: Mai 2015
ISSN: 0946-3518
Einzelpreis: 27,25 €


Krippenkinder erleben Religion, Kita und Familie, Interreligiöses Miteinander in der Kita

Inhalt

Impressum

Seite 0

Inhaltsverzeichnis

Seite 65 - 66

Editorial

Editorial

von: Uta Pohl-Patalong / Maike Lauther-Pohl

Seite 67 - 68

Thema: Die Kita als religionspädagogisches Handlungsfeld

Krippenkinder erleben Religion

Religiöse Entwicklung von Anfang an begleiten
von: Helga Kohler-Spiegel

Zusammenfassung
Es gehört zu den Rechten von Kindern, in ihrer religiösen Entwicklung begleitet zu werden und mit ihren religiösen Fragen nicht alleine gelassen zu werden. Der Artikel öffnet den Blick auf frühe Bindungserfahrungen und zeigt entlang zentraler Entwicklungsschritte, wie religiöse Begleitung Kinder unterstützen kann. Überlegungen dazu, wie sich ein solches religionspädagogisches Grundverständnis konkret zeigt, runden den Beitrag ab.
Seite 69 - 74

Gott im Alltag

Integrierte Religionspädagogik als Ansatz religiöser Bildung in konfessionellen Kitas
von: Maike Lauther-Pohl

Zusammenfassung
„Integrierte Religionspädagogik“ beschreibt, wie konfessionelle Kindertageseinrichtungen Religionspädagogik als konstituierendes Element der pädagogischen Arbeit gestalten können. Religiöse Bildung wird als Grundlage verstanden, auf der Leben, Lernen und Feiern in der Kita erkennbar aufbauen. Sie wird in gemeinsamer Verantwortung von pädagogischen Fachkräften, Pastoren und Pastorinnen und Trägern getragen. Kindern werden religiöse Dimensionen des Lebens erschlossen, Glaube wird explizit und unaufdringlich zur Sprache gebracht. In acht Dimensionen wird integrierte Religionspädagogik im Alltag für Kinder, Eltern, Team und Träger erkennbar.
Seite 75 - 78

Vielfältige Wirkungen erwarten und ermöglichen

Erfahrungsorientierte Beziehungsdidaktik in der religionspädagogischen Arbeit mit kleinen Kindern
von: Dirk Schliephake

Zusammenfassung
Didaktik der religionspädagogischen Arbeit in der Kita wird aufgrund neurobiologischer Erkenntnisse verstanden als eine erfahrungsorientierte, emotionale Beziehungsdidaktik, die emotionale Erfahrungen ermöglicht und emotionale Erfahrungsorte (Religiöse Lieder, Rituale, Bibel erzählen und kreative Vertiefungen) im Kita-Alltag und in Kita-Gottesdiensten kompetent gestaltet. Es wird empfohlen, das neu entwickelte Konzept der „Vier Wirkfelder des Gottesdienstes“ (Existentielle Erfahrung, Beziehung, Sinndeutung und Handlungsorientierung) auch in der religionspädagogischen Arbeit der Kita als elementares didaktisches Wahrnehmungs- und Gestaltungspotential zu erproben und gemeinsam mit Kindern Erfahrungen zu sammeln, die lebenslang Lebens- und Glaubenshaltungen stärken.
Seite 82 - 87

Kita und Familie

Chancen und Grenzen einer familienorientierten religionspädagogischen Arbeit
von: Michael Domsgen

Zusammenfassung
Kita und Familie sind in besonderer Weise aufeinander verwiesen. Diese Ausgangslage birgt Chancen und Grenzen, die auch bei der Profilierung und Gestaltung religionspädagogischen Arbeit im Blick sein müssen. Der Beitrag skizziert dabei grundlegende Perspektiven, indem er die Bedeutung einer familienorientierten Arbeit vor Augen führt. Vor dem Hintergrund der Differenzierung zwischen impliziter und expliziter religiöser Erziehung weist er zugleich auf die Notwendigkeit einer Profilierung vor Ort hin.
Seite 87 - 92

Kirche mit anderen

Die Kita als Ort der Gemeinde
von: Volkhard Leder

Zusammenfassung
Der Kindergarten ist ein Ort, an dem Gemeinde lebendig werden kann. Evangelium ereignet sich auch und vielleicht besonders, wenn Kita und Gemeinde sich auf Augenhöhe auf den Weg machen. Im Zusammenleben mit der Kita kommt eine Kirchengemeinde in Kontakt mit den verschiedenen sozialen, religiösen und kulturellen Wirklichkeiten in ihrem Stadtteil. In einem gelingenden Miteinander von Kita und Ortsgemeinde kann mit den Menschen und für den Stadtteil eine Kirche mit anderen entstehen.
Seite 92 - 97

„Der wollte, dass alle Kinder dabei sein dürfen“

Theologische Impulse zur Inklusion in Kindertagesstätten
von: Susanne Betz / Anita Müller-Friese

Zusammenfassung
Ausgehend von einer nicht ganz alltäglichen Situation in einer Kindertagesstätte beschäftigt sich der Artikel mit der Begründung von Inklusion aus christlich-jüdischer Perspektive. In einem zweiten Teil werden die sich daraus ergebenden Herausforderungen für die konfessionelle KiTa aufgezeigt.
Seite 97 - 102

Interreligiöses Miteinander in der Kita

von: Frieder Harz

Zusammenfassung
Zwar braucht interreligiöse Erziehung und Bildung sowohl in Kindertageseinrichtungen in nichtkirchlicher als auch in kirchlicher Trägerschaft noch mehr Engagement als bisher, doch viele ermutigende Beispiele zeigen zugleich, wie Kitas zu Orten interreligiöser Begegnung und Verständigung werden können. Dazu geben aktuelle Konzeptionen Hilfestellung: Während die eine phänomenologisch orientiert und sachlich informiert, leitet die andere zu einem konstruktiven Umgang mit unterschiedlichen religiösen Einstellungen und Haltungen an.
Seite 102 - 107

Forum

Everybody lies

Ein theologischer und religionspädagogischer Blick auf Scham als Thema der Fernsehserien Dr. House und Breaking Bad
von: Ingo Reuter

Zusammenfassung
Beobachtet man gesellschaftliche Gefühlslagen, so stößt man schnell auf die Scham. Scham berührt unangenehm, man fühlt sich bloß- und alleingestellt. Insbesondere soziale Scham wird zudem – gesellschaftlich befördert – als schuldhaft erlebt. Zwei Fernsehserien führen es exemplarisch vor: Breaking Bad, wie Scham und falsches Ehrgefühl in Verbrechen und Verderben treiben, Dr. House, wie Scham therapierbar ist, durch schamlose Offenheit, die Verdrängtes zu Tage bringt und Heilung ermöglicht. Neu ist das Scham- und Ehredenken nicht: Schon Paulus schlägt sich damit herum. Das Evangelium lehrt befreiende Schamlosigkeit – deswegen sollten sich Theologie und Religionspädagogik in schamhafte Gefühlslagen einmischen.
Seite 108 - 114

„Am Ende des Weges werden alle Sünden erlassen“

Pilgern im Spielfilm
von: Detlef Lienau

Zusammenfassung
Pilgern ereignet sich für die meisten Menschen nicht wandernd, sondern medial. Jüngst hat das Pilgern auch in Kinos und Fernsehen Einzug gefunden. Mit dem Wechsel zum Medium Film sind inhaltliche Verschiebungen verbunden, die danach fragen lassen, wie Pilgern im aktuellen Spielfilm geschildert wird. An vier Beispielen wird deutlich: Das Pilgern ist für den Film aus mehreren Gründen attraktiv. Gleich einem Roadmovie spielt sich eine Entwicklung ab, eine äußerlich gewonnene und sichtbare innere Transformation. Weil es auf der Schwelle von Religion und Nicht-Religion spielt, kann es – ohne aufdringlich religiös zu sein – existenzielle Tiefe und Relevanz einspielen. Nicht zuletzt ist es als Ausdruck gelebter Sehnsucht populär.
Seite 115 - 122

Literatur / Medien / Kultur

Seelsorge im Horizont der missio dei

Michael Herbst, beziehungweise. Grundlagen und Praxisfelder evangelischer Seelsorge
von: Jürgen Ziemer

Seite 123 - 125

Doch nicht so einfach, wie wir uns das wünschen

Gerhard Büttner / Veit-Jakobus Dieterich: Entwicklungspsychologie in der Religionspädagogik
von: Volker Lienhard

Seite 125 - 126

Aalaiki’ssalaam

Zum 60. Geburtstag von Naji Hakim
von: Harald Schroeter-Wittke

Seite 126 - 128

Autorinnen und Autoren

Seite 129