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Kleiner Evangelischer Erwachsenenkatechismus

Martin Rothgangel, Michael Kuch, Georg Raatz (Hgs.)
Kleiner Evangelischer Erwachsenenkatechismus
Die Kerninhalte des evanglischen Christentums – kurz und übersichtlich erklärt. Aktualisierte Auflage 2015!
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Diakonie und Kiche

Neue Bewegung in einem alten Spannungsfeld

Praktische Theologie
Zeitschrift für Praxis in Kirche, Gesellschaft und Kultur.
Heft 04/2015
50. Jahrgang
Herausgegeben von Tobias Braune-Krickau und Jan Hermelink

Erschienen: November 2015
ISSN: 0946-3518
Einzelpreis: 27,25 €

Inhalt

Impressum

Seite 0

Inhaltsverzeichnis

Seite 193 - 194

Editorial

von: Tobias Braune-Krickau / Jan Hermelink

Seite 195 - 196

Diakonie und Kirche: Neue Bewegung in einem alten Spannungsfeld

"Meine Befürchtung ist eine Selbstmarginalisierung der verfassten Kirche"

Ein Interview mit Ulrich Lilie, Präsident der Diakonie Deutschland

Seite 197 - 202

Diakonie auf der Ebene des Kirchenkreises – Sorgenkind oder konstitutives Element?

Reflexionen aus Erfahrung
von: Isolde Böhm

Das Zusammenspiel von Kirche und Diakonie hat auf der Ebene der Kirchenkreise und Dekanate eine besondere Chance, weil es auf eine direkte Kenntnis von Personen und Geschichten zurückgreifen kann und durch gemeinsame Ereignisse oder Feste vor Ort belebt und gefestigt wird. Gefährdet ist das Zusammenspiel durch mangelnde Professionalität und den beständig lauernden engen Horizont eigener Kirchturmpolitik.
Seite 202 - 207

Soziale Aktivierung der Kirchengemeinden

Ergebnisse und Perspektiven aus der Arbeit des Sozialwissenschaftlichen Instituts der EKD
von: Gunther Schendel

Die Veränderungen des Sozialstaats, verfestigte Armut und die aktuelle Diskussion um die Folgen des demographischen Wandels lassen neu nach den Handlungsmöglichkeiten von Kirchengemeinden und Diakonie fragen. Der vorliegende Beitrag skizziert wesentliche Ergebnisse des Sozialwissenschaftlichen Instituts der EKD aus den letzten Jahren. Deutlich
werden die Chancen und Potenziale, die Kirchengemeinden mit ihrem Sozialkapital und ihrem Pool an Freiwilligen haben. Voraussetzung für ein wirkungsvolles Handeln sind jedoch Armutssensibilität, ein Selbstbewusstsein als zivilgesellschaftliche Akteurin – und nicht zuletzt auch die Kooperationsbereitschaft mit anderen Akteurinnen wie der Diakonie.
Seite 207 - 212

Eine Diakonietheologie von unten

Zur Theologie diakonischer Bildungsprozesse

Jedes Konzept von diakonischer Bildung lebt von einer inhärenten Diakonietheologie. Von ihr hängt die Vermittlung der praktischen Erfahrungen mit den curricularen Stoffen wesentlich ab. Der Vorschlag dieses Aufsatzes lautet, Diakonie als Ort religiöser Erfahrung und dadurch diakonische Bildung als Ort einer ‚Diakonietheologie von unten‘ zu begreifen.
Seite 213 - 220

Diakonische Kultur

Von der Popularität einer Programmformel
von: Thorsten Moos

Der Begriff „diakonische Kultur“ wird zur Lösung ganz verschiedener Probleme organisierten Helfens derzeit hoch gehandelt. Eine genauere Analyse zeigt allerdings, dass er weniger als fundierte Lösung, sondern eher zur Wahrnehmung und Artikulation von typischen Konflikten hilfreich ist.
Seite 220 - 225

Zwischen Theologie und Sozialwissenschaft

Zu aktuellen Entwicklungen in der Diakoniewissenschaft
von: Johannes Eurich

Heute wird das Konzept der intermediären Sphäre verwandt, um diakonische Unternehmen oder Einrichtungen zwischen Staat, Markt und Gemeinschaft zu verorten und die unterschiedlichen Einflüsse dieser drei Sektoren auf soziale Dienstleister zu erfassen. Diese erscheinen nun als Hybride und bedingen einen interdisziplinären Zugang, der neben Theologie als Bezugswissenschaft der Diakonie immer auch andere Disziplinen einbezieht und zu Rückfragen an das Selbstverständnis der Diakoniewissenschaft führt.
Seite 226 - 231

Diakonie – die Nemesis der kirchlichen Organisation

Einige Beobachtungen zur kirchentheoretischen Wahrnehmung diakonischer Praxis
von: Jan Hermelink

Die kirchentheoretische Debatte, die in den letzten 25 Jahren intensiv geführt wird, behandelt das Thema ‚Kirche und Diakonie‘ erstaunlicherweise nur selten und dann eher marginal. In der Durchsicht exemplarischer Entwürfe zeigt sich eine signifikante Schwäche des gegenwärtig dominanten Paradigmas der Kirchentheorie: Je mehr das kirchliche Leitungshandeln sich als dezidiert ‚organisierendes‘ Handeln versteht, umso weniger kann es offenbar ein diakonischen Handeln wahrnehmen, das sich seinerseits zunehmend – aber eben ganz anders – organisieren muss.
Seite 232 - 236

Forum

Intergeneration im Pfarramt

Einsichten einer Fortbildung
von: Susanne Wolf

Seite 237 - 243

Wenn der Schein trügt

Kirche und Missbrauch im Comic
von: Maike Schult

Vor dem Hintergrund zahlreicher Missbrauchsfälle durch kirchliche Mitarbeiter fragt der Beitrag exemplarisch nach den besonderen Ausdrucksmöglichkeiten des Comics. In einer kunstvollen Verschränkung von Wort und Bild kann er die Perspektive des betroffenen Kindes sichtbar machen und das manipulative Vorspiel anzeigen, das dem eigentlichen Übergriff vorausgeht. Es wird deutlich, wie der Täter Empathie als Mittel der Grenzverletzung benutzt, die Wahrnehmung des Kindes verunsichert und dabei von familiären Vorprägungen profitiert.
Seite 243 - 250

Literatur / Medien / Kultur

Erlösung für Auftragskiller?

The American (Anton Corbijn, USA 2010)
von: Inge Kirsner

Seite 251 - 252

Verwirrte Hirten

Talking Horns & St.Ankowski
von: Harald Schroeter-Wittke

Seite 252 - 253

Autorinnen und Autoren

Seite 254

Jahresinhaltsverzeichnis 2015