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Friedrich Hauschildt (Hrsg.)
Die Lesepredigt 2013/2014
6. Perikopenreihe

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Wir freuen uns, dass wir Ihnen ab 2014 die Zeitschrift "Praktische Theologie" über unseren Vertriebspartner deGruyter auch als E-Abo anbieten können. Abobedingungen und Formen finden Sie auf folgender Seite: http://www.degruyter.com/view/j/prth

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Osterfrömmigkeit

Forum: Zur gesellschaftlichen Bedeutung von Kirchenräumen in Zeiten religiöser Relativierung – „Woran dein Herz hängt, das ist dein Gott“ – Praktische Theologie und Dogmatik.

Praktische Theologie
Zeitschrift für Praxis in Kirche, Gesellschaft und Kultur.
Heft 01/2014
49. Jahrgang
Herausgegeben von Kristian Fechtner

Erschienen: Februar 2014
ISSN: 0946-3518
Einzelpreis: 27,25 €

Inhalt

Impressum

Seite 0

Inhaltsverzeichnis

Seite 1 - 2

Editorial

Osterfrömmigkeit

von: Kristian Fechtner

Seite 3 - 4

Thema: Osterfrömmigkeit

Österlich feiern, denken und leben

Praktisch-theologische Aspekte zur Osternacht
von: Helmut Schwier

Zusammenfassung: Aus der österlichen Feier, die in besonderer Weise in der Feier der Osternacht wesentliche Dimensionen von Liturgie und Theologie zur Darstellung und zur Erfahrung bringt, erwächst österliches Denken und Leben. Die Osterbotschaft findet – das zeigen ihre musikalischen Realisationen – Resonanz, indem sie Menschen zu einer Glaubenshaltung verhilft und ihnen zur Lebenskunst wird.
Seite 5 - 12

„Steht er jede Ostern auf?“

Ostern in kindertheologischer Perspektive
von: Mirjam Zimmermann

In der Grundschule wird auch aufgrund der Osterferien das Thema der Passion Jesu stärker fokussiert als das Thema Auferstehung, obwohl die Bildungspläne das so nicht intendieren. Im Rahmen des Konzepts der Kindertheologie interessiert, basierend auf einer Befragung von 38 Kindern der 5. und 6. Klasse, was Kinder zur Ostergeschichte wissen und wie sie das Fest deuten (Theologie der Kinder), um darüber nachzudenken, in welche Richtung theologische Kompetenz im Rahmen einer Theologie mit und für Kinder/n zu fördern ist.
Seite 12 - 17

„Ich tue mir nichts an, ich gönne mir etwas“

Fastenzeit als spätmoderne geistliche Übung
von: Julia Koll

Zusammenfassung: Der Artikel beschreibt und erläutert die Wiederentdeckung der Fastenpraxis und markiert fünf unterschiedliche Erfahrungsmomente, die sich mit dem Fasten verbinden.
Seite 18 - 21

Opfer?

Rückblick auf eine Aktion der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau
von: Markus Zink

Zusammenfassung: Gezeigt wird, wie in einer „anstößigen“ Kunstaktion zu Karfreitag ein theologisch inszeniertes Bild alltagsweltlich eingeschliffene Vorstellungen verfremdet.
Seite 22 - 26

Ostern in Wiesbaden

Ein Gespräch über die Bedeutung von Ostern für das touristische Angebot einer Stadt

Über die Gestaltung und die Bedeutung der Ostertage sprachen wir mit Katja Wiebking, die als Leiterin Tourist Service bei der Wiesbaden Marketing GmbH für die Bereiche Tourist Information, Hotel Reservierung, Ticketing und für die Abwicklung der Kundenanfragen an die Wiesbaden Kongressallianz zuständig ist.
Seite 26 - 28

Forum

Zur gesellschaftlichen Bedeutung von Kirchenräumen in Zeiten religiöser Relativierung

von: Anna Körs

Zusammenfassung: In Zeiten von Globalisierung, Pluralisierung und Säkularisierung werden auch religiöse Räume und ihre Bedeutungen neu verhandelt. Kirchenräume sind nicht nur Gotteshäuser, sondern – gerade durch ihre Bedeutungsvarianz sowie als Erinnerungs- und Gefühlsräume – wichtige symbolische Orte der Gesellschaft. Dabei ist ihre Wirksamkeit weder materialistisch durch den Kirchenraum noch konstruktivistisch durch den Kirchenbesucher zu erklären, sondern entsteht erst in der interrelationalen Verbindung aus beiden. In einer netzwerktheoretischen Deutung des Kirchenraums wird seine relationale Wirkungskraft deutlich sowie sein besonderes Potential als gesellschaftliche Gestaltungkraft und im interreligiösen Dialog.
Seite 29 - 37

„Woran dein Herz hängt, das ist dein Gott“

Die Dinge – Zwischen Fetischismus, Kultur und Religion
von: Inge Kirsner

Zusammenfassung: Zur Moderne gehört die – nicht zuletzt von Luther artikulierte – Überzeugung, die materiellen Dinge seien für Glauben und Lebensführung entweder irrelevant oder – im Fetischismus – sogar gefährlich. Diese ‚Abwendung von den Dingen‘ wird durch moderne Literatur wie durch aktuelle Filme in Frage gestellt; sie kann auch philosophisch und praktisch-theologisch bestritten werden. Die Dinge machen die Welt bewohnbar – auch und gerade für den Christusglauben.
Seite 37 - 45

Literatur / Medien / Kultur


Jan Hermelink
Jenseits von Amtskirche und Dogmatik
Christian Grethlein: Praktische Theologie

Dietrich Korsch
Praktische Theologie und Dogmatik.
Eine Problemanzeige über Disziplinengrenzen hinweg
Themen der Theologie, hg. v. Christian Albrecht, Volker Hennig Drecoll, Hermut Löhr, Friederike Nüssel, Konrad Schmid

Stefan Böntert
Gottesdienst und Predigt – gemeinsam theologisch fundiert und ökumenisch reflektiert
Michael Meyer-Blanck: Gottesdienstlehre

Thorsten Moos
Homil-Ethik: Von ethischer Kommunikation in der Predigt
Regina Fritz: Ethos und Predigt

Kristin Merle
Epiphanie – der Eigen-Sinn des Wahrgenommenen
Hans-Gnter Heimbrock: Das Kreuz

Lars Charbonnier
Adäquate kirchliche Angebote für die „bunten Grauen“
Christian Mulia: Kirchliche Altenbildung

Harald Schroeter-Wittke
KZ Musik
Francesco Lotoro: Encyclopedia of Music Composed in Concentration Camps (1933–1945)
Seite 46 - 61

Autorinnen und Autoren

Seite 62 - 63