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Werkbuch Heilen. Oder: Heilung als spiritueller Weg - eine praktische Ermutigung

Annebärbel Claussen, Bernd Schlüter 
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Spiritualität

Praktische Theologie
Zeitschrift für Praxis in Kirche, Gesellschaft und Kultur.
Heft 03/2017
52. Jahrgang
Kristian Fechtner / Uta Pohl-Patalong

Erschienen: September 2017
ISSN: 0946-3518
Einzelpreis: 27,99 €

Inhalt

Impressum

Seite 0

Inhaltsverzeichnis

Seite 129 - 130

Editorial

Zwischen subjektivem Erleben und kirchlichem Angebot: Spiritualität als Religiosität der Spätmoderne

von: Kristian Fechtner / Uta Pohl-Patalong

Seite 131 - 132

Thema: Spiritualität

Spiritualität in evangelischer Perspektive

Eine praktisch-theologische Skizze
von: Claudia Kohli Reichenbach

Der Beitrag sichtet gegenwärtige praktisch-theologische Diskursfelder zu Spiritualität und stellt fest, wie unterschiedlich die Sprachspiele empirischer und hermeneutischer Forschung zu Spiritualität sind. Dem Bilderverbot verpflichtet skizziert die Autorin, worin sie die Kraft evangelischer Spiritualität sieht.
Seite 133 - 140

Myrthenduft und Gartenlust

Meister Eckhart in Silicon Valley
von: Joachim von Soosten

Als Erbe dessen, was ehedem als »Frömmigkeit« verstanden wurde, wird heutige »Spiritualität« in ihren unterschiedlichen Ausprägungen und Szenen kritisch wahrgenommen. Sie erscheint als eine »Low-Level-Religiosität« mit starken Sinnversprechen.
Seite 140 - 144

Männliche Spiritualität?!

Spirituelle Angebote im Männerforum der Nordkirche
von: Henning Ernst

Formen und Themen spiritueller Angebote für Männer bilden für die sonst überwiegend weibliche Personen ansprechende kirchliche Landschaft eine besondere Herausforderung. Der Ort »Natur« und der Charakter der Grenzerfahrung, aber auch die Unterstützung von Pflege- und Familienaufgaben erweisen sich nach den Erfahrungen des Männerforums der Nordkirche als produktive Anknüpfungspunkte.
Seite 145 - 146

Wiesbaden hält inne

Eine Stadt kommt zur Ruhe
von: Annette Majewski

Spirituelle Angebote können auch mitten im städtischen Alltagsleben ihren Ort haben und Menschen »en passant« erreichen, wie ein Projekt aus der Stadtkirchenarbeit in Wiesbaden in Zusammenarbeit mit der Stadt zeigt. Die Resonanz sehr unterschiedlicher und auch nicht kirchlich gebundener Menschen zeigt die Attraktivität von Impulsen zum spirituellen Innehalten.
Seite 147 - 148

Das Haus der Stille

Abstand nehmen vom Alltag im Kloster Wülfinghausen
von: Gerhard Dierks

Das Kloster als der klassische Ort spirituellen Lebens bietet mittlerweile auch im evangelischen Bereich das Angebot kürzerer oder längerer »Auszeiten«, um zu sich, zu Gott und zu existenziellen Fragen zu kommen. Das Kloster Wülfinghausen in Niedersachsen setzt hierin einen Schwerpunkt seiner Arbeit.
Seite 149 - 151

Spiritualität in kirchentheoretischer Perspektive

Kommentar und Reflexion zu drei Fallbeispielen spiritueller Angebote innerhalb der evangelischen Kirche
von: Uta Pohl-Patalong

Aus kirchentheoretischer Perspektive wird analysiert, was die drei als exemplarisch verstandenen Fallbeispiele spiritueller Angebote über die evangelische Kirche und ihr Verhältnis zu Spiritualität aussagen. Das subjektiv ausgerichtete und heterogene Phänomen Spiritualität erscheint mittlerweile als selbstverständlicher Bestandteil kirchlichen Handelns und prägt dieses gleichzeitig in Richtung einer Ausrichtung auf Zielgruppen, einer Verbindung zum Alltag und bestimmten Formen von Gemeinschaft.
Seite 151 - 158

Zwischen Sehnsucht und Entfremdung

Spiritualität im Pfarrberuf
von: Ulrike Wagner-Rau

So, wie sich unter den Kirchenmitgliedern eine Distanz zu den traditionellen kirchlichen Frömmigkeitsformen ausmachen lässt, ist diese auch bei Pfarrerinnen und Pfarrern nicht zu übersehen. Deren empirisch nachweisbare Sehnsucht nach Spiritualität ist ein Zeichen dafür, dass sie sich im Blick auf dieses Thema in einem Konflikt befinden: Sie sollen und wollen die christliche Religionspraxis repräsentieren, haben aber nicht selten ein spannungsvolles Verhältnis dazu. Wie können sie mit diesem Konflikt produktiv umgehen?
Seite 158 - 162

»Révélateurs« von Stärken, Schwächen und Selbstwidersprüchen christlicher Spiritualität

Grenzfälle spiritueller Praxis
von: Christoph Müller

Was kann als »Grenzfall« spiritueller Praxis bezeichnet werden? Wer hat die Deutungs- und Entscheidungsmacht? Welche Diskurse sind bestimmend? An Beispielen und mittels orientierender Fragen wird konkretisiert, inwiefern eine in Frage gestellte spirituelle Praxis selber zum Ort werden kann, an dem Lebensperspektiven christlicher Spiritualität offenbar werden oder diese missachtet bzw. desavouiert werden.
Seite 163 - 168

Forum

Predigtkunst in Zeiten des kreativen Imperativs

von: Julia Koll

Der Beitrag zeichnet zunächst nach, wie unterschiedlich Kreativität in der homiletischen Theorie bisher konzeptualisiert worden ist. Solange sie als geistliches, kognitives oder psychologisches Geschehen verstanden wurde, war sie lediglich ein Faktor in der Predigtarbeit. Im Zuge der ästhetischen Wende avanciert Kreativität freilich zur Leitkategorie. In kultursoziologischer Sicht erscheint dieser Kreativitätsdruck als Effekt eines allgemein wirksamen kreativen Imperativs, der mit gesellschaftlicher Ästhetisierung, Ökonomisierung und Medialisierung eng verbunden ist. Zu fragen ist nach einem kritisch-konstruktiven Umgang mit diesem Imperativ in der homiletischen Praxis.
Seite 169 - 176

Literatur/Medien/Kultur

The Revival

Zum 30. Geburtstag von Cory Henry
von: Harald Schroeter-Wittke

Seite 177 - 178

»The Hunger Games«

Vom utopischen Element der Dystopie
von: Inge Kirsner

Seite 178 - 181

Besser im Original: Hans Joas über Religion und Glaube

von: Jan Hermelink

Seite 182 - 183

Auf der Suche nach der verlorenen Resonanz

von: Alf Christophersen

Seite 183 - 186

Räume lesen

von: Thomas Klie

Seite 186

Zur Begriffsgeschichte christlicher Liebestätigkeit

von: Matthias Benad

Seite 187 - 188