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Menschen mit Behinderung – Subjekte (auch) in Kirche und Theologie?

Forum: You’ll never talk alone Facebook als Beziehungsgeflecht

Praktische Theologie
Zeitschrift für Praxis in Kirche, Gesellschaft und Kultur.
Heft 03/2012
47. Jahrgang
Herausgegeben von Ulf Liedke und Jan Hermelink

Erschienen: September 2012
ISSN: 0946-3518
Diese Ausgabe ist leider vergriffen.

Inhalt

Impressum

Seite 0

Inhaltsverzeichnis

Seite 133 - 134

Editorial

Menschen mit Behinderung – Subjekte (auch) in Kirche und Theologie?

von: Ulf Liedke und Jan Hermelink

Seite 135 - 136

Thema: Menschen mit Behinderung – Subjekte (auch) in Kirche und Theologie?

Know How für den Erfolg von Menschen mit Behinderung im Pfarramt

Umgang mit äußeren und inneren Handicaps
von: Esther Bollag

Zusammenfassung: Zum Erfolg im Pfarramt gehört Bewusstseinsbildung in Bezug auf Paradigmen für Behinderung, theologischer und anderer Art. Auch Kenntnisse über soziologische und psychologische Rollentheorien sind empfehlenswert, um Stereotypien und ihren Auswirkungen auf die Schliche zu kommen. Nicht zuletzt gehört zum Erfolg im Pfarramt auch Strukturbewusstsein, was eine Gemeinde betrifft.
Seite 137 - 141

Mit kurzen Armen ein ganzer Segen

von: Veronika Zippert

Zusammenfassung: Was zeichnet gerade mich aus, über das Thema Behinderung und Theologie zu schreiben? Meine durch Contergan entstandenen kurzen Arme, oder mein Theologiestudium? Machen mich meine kurzen Arme so behindert, dass sogar meine Theologie eine „behinderte“ Theologie wird, also anders ist, als die von nicht behinderten Theologen und Theologinnen?
Seite 141 - 145

„Nichts Besonderes“ – oder vielleicht doch?

Die Aktion Menschenstadt – das Behindertenreferat der ev. Kirche in Essen
von: Christine Stoppig

Zusammenfassung: Die Aktion Menschenstadt hat sich zum Ziel gesetzt, durch Inklusion, durch Gleichberechtigung und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen Essen insgesamt zu einer menschenfreundlicheren Stadt zu machen. Der Beitrag zeigt Theologische Grundlagen des Konzepts auf und markiert das gelingende Ineinander von kirchlicher, diakonischer und ökonomischer Arbeit.
Seite 145 - 150

Community Care und kirchliches Engagement

Kirchliches Engagement und professionelle Unterstützung als Grundpfeiler einer inklusiven Gesellschaft für Menschen mit Behinderungen
von: Kai-Uwe Schablon

Zusammenfassung: Die gesellschaftliche Rolle und die sozialpolitischen Rechte (geistig) behinderter Menschen haben sich in den letzten Jahren deutlich verändert. Als weitgehend gleichberechtigte Bürger erobern sich Menschen mit Unterstützungsbedarf zunehmend ihren Sozialraum. Dazu benötigen sie professionelle, aber vor allem auch bürgerlich und christlich engagierte Unterstützung. Im folgenden Artikel wird ein in Deutschland seit dem Jahr 2000 praktizierter, sozialraumorientierter Handlungsansatz (Community Care) mittels praxis- und theoriebezogener Forschungsergebnisse vorgestellt. Sodann wird der Frage nachgegangen, was kirchliche Akteure und Gemeinden zu einer gelingenden Gemeinweseneinbindung behinderter Menschen beitragen könnten.
Seite 150 - 158

Empowerment im Kontext geistiger Behinderung

Problemanzeige, Grundzüge und Ausblick ins Theologische
von: Lars Mohr

Zusammenfassung: Menschen mit geistiger Behinderung müssen häufig tiefgreifende Einschränkungen ihrer Lebenssouveränität hinnehmen. Das Bestreben des Konzepts „Empowerment“ ist es, dies zu verhindern bzw. aufzuheben. „Empowerment“ vertritt somit ein emanzipatorisches Anliegen, das u. a. auf den Grundbegriffen Selbstbestimmung, Teilhabe, Verteilungsgerechtigkeit und Inklusion beruht. Der Empowerment-Ansatz kann theologischem Denken Anregungen und kritische Impulse bieten – das gilt aber auch umgekehrt.
Seite 159 - 166

Subjektivität inklusiv(e)

Was Menschen mit geistiger Behinderung als „Subjekte ihres Glaubens“ zu einer inklusiven Religionspädagogik beitragen
von: Stefan Anderssohn

Zusammenfassung: Gegenwärtige Konzepte wie Inklusion und Subjektorientierung werfen bei der Gruppe von Menschen mit geistiger Behinderung zunehmend die Frage nach den „Subjekten des Glaubens“, d. h. nach ihren individuellen religiösen Sinnstiftungen auf. Bislang fehlt es jedoch an umfassenden Theorien, die in der Lage sind, die Glaubensentwicklung bei diesem Personenkreis angemessen wahrzunehmen. Der Ansatz der „Themen und Strukturen“ bietet einen komplementären Zugang an, der sowohl kognitive Verstehenszugänge als auch altersgemäße Lebenserfahrung als Faktoren subjektiver Religiosität gleichermaßen berücksichtigt. Hieraus ergeben sich viel versprechende Impulse für eine inklusive Religionspädagogik.
Seite 166 - 175

„Aus Pfleglingen sind Partner geworden“

Zur Wahrnehmung von Menschen mit Behinderung in der Diakonie in der DDR
von: Ulf Liedke

Zusammenfassung: Die diakonische Behindertenhilfe in der DDR hat sich seit den 1970er Jahren rehabilitativintegrativ ausgerichtet und internationale sowie ökumenische Impulse aufgegriffen. Sie hat sich die Normalisierung der Lebenssituation behinderter Menschen zum Ziel gesetzt und die Bildungsfähigkeit aller Menschen betont. Die vergleichsweise enge Verbindung von Diakonie und Kirche hat gemeindliche Integrations- und Selbsthilfeaktivitäten befördert. Menschen mit Behinderung werden zunehmend als Partner wahrgenommen. Zugleich wird eine Defizitperspektive jedoch nicht konsequent überwunden.
Seite 175 - 180

Forum

You’ll never talk alone

Facebook als Beziehungsgeflecht in der Unwirtlichkeit des globalen Dorfes
von: Ingo Reuter

Zusammenfassung: Soziale Netzwerke im Internet werden von vielen, zumeist jüngeren Menschen immer stärker genutzt. Unter diesen Netzwerken nimmt „Facebook“ inzwischen eine herausragende Stellung ein. Aus der Perspektive der Religionspädagogik und der Praktischen Theologie stellt sich die Frage, wie dies zu bewerten und ob und wie ein solches Netzwerk Religionspädagogisch sinnvoll zu nutzen ist. Der vorliegende Artikel untersucht diese Fragen, indem er das Kommunikationsverhalten auf Facebook – ausgehend von eigenen Nutzungserfahrungen des Verfassers – beobachtet, mithilfe der Begriffe Kommunikation, Selbstdarstellung und Heimat kategorisiert und schließlich praktisch-theologische Verwendungsmöglichkeiten von Facebook aufzuzeigen versucht.
Seite 181 - 186

Literatur / Medien /Kultur

Literatur / Medien /Kultur


Harald Schroeter-Wittke
Musik und Theologie
Ein praktisch-theologischer Literaturbericht

Inge Kirsner
Adams Äpfel
Anders Thomas Jensen, Dänemark 2005

Inge Kirsner
There will be Blood
Paul Thomas Anderson, USA 2007

Volker Linhard
Facetten und „Gerüche“ männlicher Frömmigkeit
Andrea K. Thurnwald: „Fromme Männer“
Seite 187 - 198

Autorinnen und Autoren

Seite 199