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Dietrich Bonhoeffer
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Reformation

Mit CD-ROM

KU Praxis
Für die Arbeit mit Konfirmandinnen und Konfirmanden
Band 61/2016
Kerstin Gäfgen-Track, Carsten Haeske, Hanna Löhmannsröben, Uwe Martini, Ilona Nord

Erschienen: Juli 2016
ISSN: 1611-5015
Einzelpreis: 19,99 €

Inhalt   |   Zusatzdownloads

Inhalt

Seite 2 - 3

Editorial

Zu diesem Heft

Seite 4

Orientierungen

»Reformation« in der Arbeit mit Konfirmandinnen und Konfirmanden

von: Hans-Martin Lübking

Warum gehört das Thema »Reformation« in die Konfirmandenarbeit: »Zukunft braucht Herkunft« (O. Marquard) / Religiöse Bildung / Evangelische Grundstory / Die Reformation damals / und die Jugendlichen von heute

Schwierigkeiten: Vorkenntnisse der Konfirmandinnen und Konfirmanden / »Das ist schon 500 Jahre her – wen interessiert das noch?« / Sind konfessionelle Unterschiede für Jugendliche überhaupt noch relevant?

Didaktische Überlegungen: Die Fragen der Konfirmandinnen und Konfirmanden / Evangelisch – katholisch / Grundwissen / Biografien / Reformation und Jugendliche / Feiern: Reformationstag, Reformationsgottesdienst / Projekte, Aktionen, Begegnungen / Fahrten und Erkundungen

Seite 5 - 10

Praktische Ansätze, Anregungen, Ideen und Materialien zum Thema »Reformation« in der Konfirmandenarbeit

von: Hans-Martin Lübking

Aktionen / Bibel / Biografien / Evangelisch – Katholisch / Evangelisch – was ist das? / Fahrten / Freizeiten / Gemeindeprojekte / Grundstory / Grundwissen / Kreative Verfahren / KU – 3 / Medien, Filme / Rechtfertigung / Reformationsgottesdienste / Reformationstag / Spiele / Spuren erkunden / Unterrichtsmaterial
Seite 10 - 13

Bausteine

Ein Reformationsplanspiel

Ein Konfitag für große Gruppen zum Thema Reformation
von: Andreas Große, Heidrun Krauß, Eva Hertel

Leben im Mittelalter / Luther und die Reformation / Protestantischer Hürdenlauf
Seite 14 - 17

»Es gab sie auch …« – Mutige Frauen in der Reformationszeit

von: Babett Flügger, Heiko Lucht, Christine Poppe

Die Idee des vorliegenden Spiels ist es, Frauen, die sich im 16. Jahrhundert zur Reformation bekannt haben, in den Fokus zu rücken. Dies soll durch die spielerische Auseinandersetzung mit dem Thema angeregt werden.

Das Spiel ist konzipiert als ein Stationenspiel. Diese Stationen sind so aufgebaut, dass sie zum größten Teil mit Personen besetzt sind, die mit den Konfirmandinnen und Konfirmanden in das Spielgeschehen einsteigen und es fortführen. Aus diesem Grund lässt sich dieses Spiel nur zusammen mit Konfi-Teamern durchführen.

Seite 18 - 22

Ressourcen für die eigene Wertetreue entdecken

… mit Katniss aus »Die Tribute von Panem« und Martin Luther
von: Bianca Bretträger

Im zweiten Teil der Tribute von Panem Trilogie Gefährliche Liebe (Buch)/Catching Fire (Film) muss sich die Hauptfigur Katniss entscheiden: Will sie ihr eigenes Leben und das ihrer Familie retten? Oder will sie es als Symbolfigur für Freiheit und Gerechtigkeit riskieren? Diese Situation fordert von ihr Entscheidungen zwischen Angst und Überzeugung. Katniss gelingt es, mit ihrer Angst für ihre Überzeugungen einzustehen. Ihre Situation erinnert an Luthers Lage, als er seine Thesen widerrufen sollte.

Die Konfis spüren nach, was es heißt, wenn verschiedene Forderungen an einem ziehen. In Auseinandersetzung mit Katniss', Luthers und einer eigenen Entscheidungssituation, kommen sie ihren eigenen Ressourcen für wertetreue Entscheidungen auf die Spur.

Seite 23 - 27

»Gott ist entgegenkommend«

Luthers Entdeckung beim Lesen der Bibel
von: Dieter Altmannsperger, Anja Beck-Rühling

In einer Zeit, die schon lange reif für Veränderungen war, gesellschaftlich, politisch und eben auch in der Kirche, rang der deutsche Mönch und Theologieprofessor Martin Luther mit seinem Gottesbild: Wie kann ich Gott verstehen? Und wie kann ich mich von Gott verstanden wissen? Martin Luther machte eine Entdeckung. Er las in der Bibel und erkannte: man braucht keine Hilfsmittel und Vermittler, um Gott zu begegnen, Gott ist entgegenkommend. Diese Entdeckung Luthers nennen wir heute Luthers Reformatorische Entdeckung. Zu der Idee für diesen Baustein hat uns die Leonardo-Brücke aus dem Mathematikum Gießen und der Spot Lutherfilm zur ChurchNight des Evangelischen Jugendwerkes Württemberg inspiriert.

Seite 28 - 30

Bibel-Psalmen heute: Luther oder Emoji?

Das Medienereignis Lutherbibel, damals und heute
von: Veit Dinkelaker

Konfirmandinnen und Konfirmanden sind auf der Suche nach Identität. Das Angebot der Kirche, einem religiösen, eher traditionellen Aspekt des Lebens nachzugehen, wird aus den unterschiedlichsten Beweggründen gerne angenommen. Mit der Entscheidung zur Konfirmation kann den Konfis bewusst werden, was es heißt, zur evangelischen Kirche zu gehören. Das muss behutsam vorbereitet werden. Bei dieser Entscheidung geht es um die
Verknüpfung von Herkunft und Geschichte mit Identität und Gegenwartsbezug.
Seite 31 - 34
Zusatzdownload: M1 – Wortschatz
Zusatzdownload: M2 – Smileys
Zusatzdownload: M3 – Zitate
Zusatzdownload: M5 – Anleitung

Trust and try – Was Luther wollte!

Reformation 2017 auf dem Konfi-Camp in Wittenberg feiern!
von: Steffen Weusten und Sönke von Stemm

Das Zentralstück reformatorischer Theologie soll an diesem Konfi-Tag mit den Jugendlichen erarbeitet werden. Zentrales Medium ist dabei die Lutherrose. Anhand dieses historischen Symbols kann Glaube als Vertrauen zu Gott von Konfis erschlossen werden.

Seite 34 - 36

Wer kommt in den Himmel?

Ein Planspiel zum Theologisieren über eine Kernfrage der Reformation
von: Steffen Weusten, Christian Liebchen

Konfis können mit der Kernfrage Luthers und des ganzen Mittelalters: Wie bekomme ich einen gnädigen Gott? nicht mehr viel anfangen. Denn die Angst vor der Hölle gehört in der Regel nicht zu ihrer Lebenswelt. Eine Vorstellung vom Jenseits haben hingegen viele Konfis. Das zeigt sich nicht nur in den vielen Varianten dieses Themas in den Medien. Es äußert sich auch darin, dass entsprechende Einheiten in der Arbeit mit Konfis in der Regel gut funktionieren.

Seite 37 - 40

ChurchNight: Reformation feiern!

Mit Martin Luther Inhalte der Reformation entdecken und gemeinsam eine ChurchNight planen und durchführen
von: Friederike Auracher

Der Reformationstag ist bei vielen Konfirmandinnen und Konfirmanden eher als Halloween bekannt. Aber er ist es wert, gefeiert zu werden! Dieser Baustein bietet sich für einen Konfirmandenunterricht im Oktober an. Die Jugendlichen erleben die Entdeckungen, die Martin Luther in der Bibel gemacht hat, auf spielerische Weise und machen eigene Entdeckungen in der Bibel. Der Baustein kann in eine von den Konfirmandinnen und Konfirmanden geplante ChurchNight münden, die dann am 31.10. stattfindet.

Seite 40 - 43

#Reformation – twittern und youtuben mit Luther

Konfis erleben die 500 Jahre alte Reformation durch soziale Medien neu
von: Stefan Mendling

Die Reformation hätte ohne moderne Massenmedien nicht funktioniert. Ohne die Verbreitung der 95 Thesen, ohne Flugblätter und ohne die Erfindung des modernen Buchdrucks hätten Luthers Ideen bei Weitem nicht so eine immense Wirkung erzielt. Luther nutzte bewusst die modernen Medien seiner Zeit, um seine Entdeckung unters Volk zu bringen. Dabei war ihm bereits klar, dass Interaktivität dabei eine wichtige Rolle spielt. Dem Volk aufs Maul schauen, wie er treffend formulierte, heißt nichts anderes, als die Kommunikation des Evangeliums nicht als Einbahnstraße zu betreiben, sondern im wechselseitigen Gespräch. So wie Luther damals seine Thesen an das Portal der Schlosskirche zu Wittenberg heftet, um mit anderen darüber ins Gespräch zu kommen, so eröffnen heute die Internetportale twitter und youtube die Möglichkeit zur Auseinandersetzung mit persönlichen Überzeugungen.

Seite 44 - 48

»So, wie ich bin, hat Gott mich lieb!«

von: Ulrich Walter

Die Kinder im KA3 kennen bereits aus dem Religionsunterricht Erzählungen von Jesus. In diesen Geschichten begegnet er ihnen als Mensch, der in seinen Begegnungen mit den Menschen seiner Zeit und in seinen Gleichnissen Gottes Liebe in Wort und Tat zum Ausdruck gebracht hat. Solche bedingungslose Liebe aber, wie sie Paulus in seiner Botschaft erschlossen hat, bedarf der Konkretion, insbesondere in der Bestimmung des Verhältnisses zu Gott, den Jesus seinen und unseren Vater nennt.

Seite 49 - 53

Was mich trägt

Eine erlebnispädagogische Einheit im Klettergarten
von: Markus Steffen, Steffen Weusten

Im Kern geht es der reformatorischen Theologie um Vertrauen zu Gott, das im Leben und im Sterben trägt (vgl. Frage 1 des Heidelberger Katechismus). Dieses Gottvertrauen ist nahe verwandt mit Lebensvertrauen. Vertrauen als Lebensgrundlage lässt sich naturgemäß am besten erlebnispädagogisch bearbeiten. Dazu passt, dass es in vielen Regionen mittlerweile kommerzielle Klettergärten gibt, die von Konfigruppen als Ausflugsziel genutzt werden können. Diese Einheit ist für einen halben Tag im Klettergarten konzipiert. Sie dient dazu, einen schönen Ausflug mit den Konfis religionspädagogisch für die Auseinandersetzung mit Gottvertrauen und Lebensvertrauen fruchtbar zu machen.

Seite 54 - 57

Offline-Minecraft oder »Der König meiner Konfi-Zeit«

Ein produktorientiertes Feedback
von: Steffen Weusten, Tobias Thiel

Es ist mittlerweile Konsens, dass die KA subjektorientiert sein soll. Dazu gehört, die Jugendlichen im Vorfeld die Inhalte und Methoden der KA mitbestimmen zu lassen und am Ende der Zeit oder in der Konfi-Zeit ein Feedback einzuholen. Dieses Feedback sollte Konfis aller Milieus eine Ausdrucksmöglichkeit verschaffen. Das kann durch ein Produkt besser geschehen als durch Texte oder gesprochenes Wort. Insofern ist diese Einheit der Subjektorientierung verpflichtet, wählt als Methode die Produktorientierung und ist darin milieusensibel. Mit dem Titel Offline-Minecraft wird bewusst an Erfahrungen aus der bei Jugendlichen verbreiteten Computerspielwelt angeknüpft.

Seite 58 - 60

Forum

Der Katechismus in der Konfi-Arbeit

Folterwerkzeug oder hermeneutischer Schlüssel?
von: Thomas Ebinger

Der Ruf des Katechismus in der Konfi-Arbeit ist ziemlich ramponiert. Die in ganz Deutschland vollzogene Reform der Konfirmandenarbeit sah es zu Recht als ihre Aufgabe, den Konfirmandenunterricht zu öffnen und wegzukommen von einem mehr oder weniger stupiden Auswendiglernen des Katechismus. Der Pfarrer als Pauker: Unterrichten im Besserwissermodus war leicht, man konnte seinen eigenen schwachen Glauben bestens hinter fremden und altmodischen Formulierungen verstecken, die umständlich zu erklären waren. Diese Zeiten sind Gott sei Dank vorbei!

Seite 61 - 62

Was glaubst DU denn?

Glauben2017 – Glaube in Fragen und Antworten im Web und in Sozialen Medien
von: Marion Roth

»Sterben die Kirchen aus?«, »Wann hilft Gott den Tieren?«, »Darf ein Christ in den Swingerclub gehen?«, »Warum hat Gott das Licht nicht selbst gebracht und seinen Sohn dafür geschickt? War er zu faul?« und »Kann die UNO nicht alle Religionen verbieten, damit es viel weniger Kriege und Gewalt auf der Welt gibt?« sind nur einige der Fragen, die Menschen jeden Alters bewegen, wenn es um Religion geht. Fragen, für die im Alltag wenig Raum und Gelegenheit ist. Und für die man sich oft ein wenig geniert, weil Religion und Glaube zu sehr privaten Themen geworden sind.

Seite 63

Impressum

Seite 64

Zusatzdownloads

M1 – Wortschatz

M2 – Smileys

M3 – Zitate

M4.2 – Psalter Folio Vorlage

M5 – Anleitung